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Jahreskreisfeste

Die Jahreskreisfeste laden dazu ein, den Wandel der Natur bewusst zu erleben.

Sie machen die Übergänge im Jahr spürbar – vom Erwachen des Lebens im Frühling über die Fülle des Sommers bis hin zu Ernte, Rückzug und Erneuerung in Herbst und Winter.

Ihre Wurzeln liegen in keltisch geprägten Bräuchen, in denen die enge Verbindung zwischen Mensch, Natur und Jahreszeiten eine zentrale Rolle spielte.

Sie folgen dem Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Wachstum und Ruhe, von Werden und Vergehen – bestimmt durch die Bewegungen von Sonne und Mond sowie durch die sichtbaren Veränderungen in der Natur.

 

Seit jeher helfen diese wiederkehrenden Wendepunkte den Menschen, den Jahreslauf bewusst wahrzunehmen und sich mit den Zyklen des Lebens zu verbinden.

Die Jahreskreisfeste erzählen vom Kreislauf des Lebens.

Sie folgen dem Atem der Natur – dem Wachsen und Reifen, dem Loslassen und der stillen Vorbereitung auf Neues. Bestimmte Zeiten im Jahr markieren dabei besondere Schwellen, an denen sich Licht und Dunkelheit, Aktivität und Ruhe in ein neues Gleichgewicht verschieben.

Der Jahreskreis besteht aus acht Festen, die gleichmäßig über das Jahr verteilt sind.

Vier davon markieren besondere Sonnenstände – die beiden Sonnenwenden und die Tag-und-Nacht-Gleichen.

Die vier dazwischenliegenden Feste spiegeln wichtige Entwicklungs-, Reife- und Übergangsphasen im Jahreslauf wider. Gemeinsam erzählen sie von Neubeginn und Aufbruch, von Wachstum und Fülle, von Ernte und Dankbarkeit sowie von Rückzug, Loslassen und innerer Erneuerung.

Jedes Jahreskreisfest besitzt seinen eigenen Charakter und eine besondere Qualität.

Es berührt bestimmte Natur- und Lebensthemen und lädt dazu ein, innezuhalten und den Wandel bewusst zu erleben.

Die Feier der Jahreskreisfeste bedeutet, die sich verändernden Kräfte der Natur wahrzunehmen und diese Rhythmen symbolisch in das eigene Leben zu integrieren.

Schon unsere Vorfahren lebten im engen Einklang mit den Zyklen von Sonne und Mond. Durch genaue Naturbeobachtung erkannten sie bedeutsame Zeitpunkte im Jahr, die sie mit Ritualen, Gemeinschaft und Geschichten begleiteten. Viele dieser Überlieferungen leben heute in Mythen, Märchen und Bräuchen weiter und können uns dabei unterstützen, den eigenen Lebensrhythmus besser zu verstehen.

Die Jahreskreisfeste lassen sich auf vielfältige Weise erleben – durch Rituale, Naturgänge, gemeinsames Feiern oder stille Reflexion. Dabei geht es weniger um feste Formen als um Achtsamkeit, Verbundenheit und das bewusste Erleben des natürlichen Kreislaufs.

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